Entscheidungsfindung wird zur umso komplexeren Herausforderung, je mehr Personen an ihr beteiligt sind und von ihrem Inhalt überzeugt sein müssen. Nicht selten kochen Emotionen hoch, sind Positionen festgefahren oder verhindern starke Einzelkämpfer den konstruktiven Austausch. Nicht kreative Lösungen stehen im Vordergrund, sondern die unausgesprochenen Interessen der Beteiligten – das Resultat sind halbherzige Entscheidungen, Resignation und eine mangelnde Bereitschaft zur Umsetzung. Mit dem Modell der dynamischen Urteilsbildung bekommen Sie in diesem Seminar ein fundiertes Verfahren an die Hand, mit dem Sie Entscheidungsprozesse in Gruppen steuern und transparent gestalten können. Sie lernen, Entscheidungen als Ergebnis des Zusammenspiels von Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Wollen und Handeln zu verstehen und mithilfe dieser Kriterien die Komplexität dieses Zusammenspiels zu ordnen und zu strukturieren. Künftig sind Sie in der Lage, unbewusste Bedürfnisse aller Beteiligten zu klären, festgefahrene Positionen aufzulösen und von der Gruppe gemeinsam getragene Ergebnisse zu erzielen.
Inhalte
Das Modell der dynamischen Urteilsbildung
Entwicklungsphasen von Gruppenprozessen
Entscheidungsprozesse in Gruppen gestalten
Grundannahmen und Denkmuster erkunden
Integration relevanter Bedürfnisse aller Beteiligten
Von geheimen Spielregeln zu transparenten Vereinbarungen