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Bestandsveränderung

Dieser Begriff aus dem Rechnungswesen bezeichnet als Bestandsveränderung die Aufwendungen, die zur Anfertigung von Produkten angefallen sind und entsprechend gebucht wurden. Sie dürfen erst in jenem Geschäftsjahr gewinnmindernd berücksichtigt werden, in dem die Waren veräußert werden. Aus diesem Grunde werden diese Aufwendungen durch Aktivierung neutralisiert:

Am Ende des Geschäftsjahres werden durch Inventur die Schlussbestände auf den Konten "Materialbestände", "Fertige Erzeugnisse" und "Unfertige Erzeugnisse" ermittelt. Die Gegenbuchung der Salden aus den Anfangs- und Endbeständen erfolgt auf dem Konto "Bestandsveränderungen". Der Saldo aus diesem Konto wird dann auf dem Gewinn- und Verlustkonto gegengebucht und ist dort gewinnerhöhend oder gewinnmindernd.

Aus der Sicht der Kostenrechnung ist eine Bestandsveränderung einfach die wertmäßige Zu- oder Abnahme eines Bestandes an Material (Roh-, Hilfs-, oder Betriebsstoffe) oder an unfertigen/fertigen Erzeugnissen, d.h. die Differenz zwischen Anfangsbestand und Endbestand der jeweiligen Periode.

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Advance 02/18
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