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Betriebsaufspaltung

Durch Ausgliederung bestimmter betrieblicher Funktionen oder Vermögensteile entstehen betriebswirtschaftlich und oft auch rechtlich eigene Wirtschaftseinheiten. Wird eine wesentliche Betriebsgrundlage (z.B. das Anlagevermögen) aus einem bestehenden Unternehmen in eine “Besitz”-Personengesellschaft (z.B. KG, GbR) ausgegliedert oder eine Kapitalgesellschaft (GmbH, AG) betreibt den eigentlichen Geschäftsbetrieb (Betriebsunternehmen) mittels Anmietung der wesentlichen Betriebsgrundlage, liegt (steuerrechtlich) eine Betriebsaufspaltung vor. Das Besitz- und Betriebsunternehmen wird dabei in dem Sinne beherrscht, dass ein einheitlicher geschäftlicher Betätigungswille vorliegt.

Liegen die zwei Kriterien der personellen und sachlichen Verflechtung vor, ist die Vermietung oder Verpachtung der wesentlichen Betriebsgrundlagen keine Vermögensverwaltung mehr, sondern eine gewerbliche Tätigkeit mit entsprechenden steuerlichen Konsequenzen (Gewerbesteuerpflicht).

Aufteilung in Besitz und Betriebsunternehmen

Die Aufteilung in Besitz- und Betriebsunternehmen ist im Rahmen der echten Betriebsaufspaltung eine typische Art, daneben existiert noch die Aufspaltung in ein Produktions- und Vertriebsunternehmen.

In der betriebswirtschaftlichen Praxis werden teilweise auch Abspaltungen wie “Outsourcing” oder “Spinn-Offs” als Betriebsaufspaltung bezeichnet.

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