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Bewegungsbilanz

Die Bewegungsbilanz ist eine Veränderungsrechnung im Rahmen der Bilanzanalyse, die sich darauf begründet, dass die Bilanz dem Wesen nach eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung darstellt, so dass Bestandsveränderungen sich als Herkunft oder Verbleib von Finanzierungsmitteln auffassen lassen.

Zur Aufstellung einer Bewegungsbilanz werden in einem ersten Schritt zunächst die Differenzen der einzelnen Bilanzposten zwischen dem Anfangsbestand und dem Endbestand ermittelt (Differenzenbilanz). Im zweiten Schritt, in der eigentlichen Bewegungsbilanz, wird zum einen die "Mittelverwendung" ( Zugänge Aktiva und Abgänge Passiva) und zum anderen die "Mittelherkunft" (Zugänge Passiva und Abgänge Aktiva) gegenübergestellt.

Die Aussagefähigkeit der Bewegungsbilanz ist stark eingeschränkt, weil eine definierte Mittelherkunft und -verwendung häufig auf reinen Bewertungsvorgängen, z.B. einer Zuschreibung im Anlagevermögen oder Rückstellungen, beruht, wo keine zuverlässigen Aussagen zur Liquiditätsentwicklung möglich sind.

Diesen Mangel versucht die Kapitalflussrechnung bzw. das Cash-Flow-Statement nach US-GAAP/IAS zu beseitigen, die nicht an bilanziellen Bestandsveränderungen anknüpft, sondern an liquiditätswirksamen Veränderungen.

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Advance 02/18
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