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Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn (bzw. der Bilanzverlust) ist derjenige Teil des Jahresüberschusses einer Kapitalgesellschaft (z.B. GmbH, AG), der nach Korrektur um den Gewinnvortrag (Verlustvortrag) aus den Vorjahren, sowie nach Entnahmen bzw. Einstellung in Rücklagen (Kapitalrücklage oder Gewinnrücklagen) zur Gewinnverwendung (z.B. Dividende, Ausschüttung) übrig bleibt.

Ein Bilanzverlust entsteht, wenn ein Jahresfehlbetrag nicht durch Rücklagen oder aus einem Gewinnvortrag ausgeglichen wird (Fehlbetrag in der Bilanz). Die Ermittlung des Bilanzgewinns oder Bilanzverlustes erfolgt z.B. für eine Kapitalgesellschaft nach folgendem Schema (Paragraph 158 AktG):

Jahresüberschuss (Jahresfehlbetrag)
+ - Gewinnvortrag (Verlustvortrag) des Vorjahres
+ Entnahmen aus Kapitalrücklage
+ Entnahmen aus Gewinnrücklagen
- Einstellungen in Gewinnrücklagen
------------------------------------------------------
= Bilanzgewinn (Bilanzverlust)

Die Gewinnverwendung beschließt bei der GmbH die Gesellschafter-
versammlung (Paragraph 46 GmbHG) und bei einer Aktiengesellschaft die Hauptversammlung (Paragraph 174 AktG).

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Advance 02/18
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