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Cash-Flow

Begriffsbestimmung
Der Cash-Flow bezeichnet den Rück-/Zufluss finanzieller Mittel aus den "eigenen" wirtschaftlichen Aktivitäten eines Unternehmens. Er dient somit der Analyse der Ertrags- und Finanzkraft. Die inhaltliche Bedeutung und Herleitung wird jedoch in der Theorie und Praxis recht unterschiedlich gehandhabt. Eine häufig anzutreffende Herleitung des Cash-Flows, die als "Praktiker-Formel" bezeichnet wird, lautet:

Jahresüberschuss
+ Abschreibungen - Zuschreibungen
+ Erhöhung - Verminderung von Rückstellungen
--------------------------------------------------
= Cash-Flow

Diese indirekte (in der Praxis einfachere) Herleitung beinhaltet, dass der zuvor ermittelte Gewinn (Jahresüberschuss) um die nicht-ausgabenwirksamen (d.h. nicht-liquiditätswirksamen) GuV-Positionen wieder "korrigiert" wird, so dass man eine Art "Gewinn vor Abzug/Hinzurechnung liquiditätsunwirksamer Positionen" erhält.

Vereinfacht lässt sich der Cash-Flow in der direkten Herleitung wie folgt definieren:

Umsatz und sonstige ausgaben (liquiditäts-) wirksame Einnahmen
- ausgaben (liquiditäts-) wirksame Kosten und Aufwendungen
-----------------------------------------------
= Cash-Flow

Der Jahresüberschuss, die Veränderungen der Rückstellungen sowie Abschreibungen und Zuschreibungen auf das Anlagevermögen können unmittelbar aus der Erfolgsrechnung, der Bilanz und dem Anlagespiegel entnommen werden.

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Advance 02/18
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