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Ertrag

Positive Rechengröße der Finanzbuchhaltung, die zu den Grundbegriffen des Rechnungswesens zählt. Der Gegenbegriff, die negative Rechengröße, ist der Aufwand. Die Differenz-Summe aller Erträge abzüglich aller Aufwendungen einer Periode ergibt den Periodenerfolg. Während das Begriffspaar Einnahme / Ausgabe die Veränderung des Geldvermögensbestandes erfasst, stellen Ertrag/Aufwand auf die Entstehung und den Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen ab. Ertrag und Einnahme können - müssen aber nicht - übereinstimmen:

Ertrag jetzt - Einnahme jetzt (z.B. Entstehung eines Zinsanspruchs an die Bank)

Ertrag jetzt - Einnahme früher (z.B. Verkauf eines Produktes, das bereits angezahlt wurde)

Ertrag jetzt - Einnahme nie (z.B. Einbuchung einer Forderung, die in später abgeschrieben wird)

Einnahme jetzt - Ertrag früher (z.B. Verkauf von Wertpapieren, für die bereits eine Zuschreibung erfolgte)

Einnahme jetzt - Ertrag nie (z.B. Kreditgewährung)

Eine entsprechende Fallunterscheidung ist auch für den Zusammenhang zwischen Aufwand und Ausgabe möglich. Der Umfang der auszuweisenden Erträge wird bestimmt durch die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften. Die Erträge, die in der Handelsbilanz berücksichtigt werden, nicht jedoch in der Kosten- bzw. Betriebsergebnisrechnung, stellen sog. neutralen Ertrag dar. Soweit die Erträge mit den Leistungen der Betriebsergebnisrechnung übereinstimmen, liegt ein sog. Zweckertrag vor.

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Advance 02/18
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