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Funktionale Organisation

Bei der funktionalen Organisation (Verrichtungsorganisation) erfolgt die Gliederung der Organisationsaufgaben unterhalb der Unternehmensleitungs-Ebene nach der Funktion (z.B. Produktion, Vertrieb, Verwaltung). Die funktionale Organisation spiegelt die erste Ebene der Arbeitsteilung innerhalb eines Unternehmens wider. Der Unternehmensleitung kommt die Aufgabe zu, die verschiedenen Bereiche zu koordinieren.

Die verbreitetste Form der organisatorischen Gliederung

Die funktionale Organisation ist die verbreitetste Form der organisatorischen Gliederung. Ihre Bedeutung insbesondere für Klein- und Mittelunternehmen ergibt sich daraus, dass sich in der Wachstumsphase solcher Unternehmen die funktionale Organisationsgliederung anbietet. Der Grund: Aufgaben nehmen zu und können in ihrer Gesamtheit nicht mehr von der Unternehmensleitung vollständig überblickt werden.
Durch die Zuweisung von getrennten Aufgabenfeldern entstehen Funktionsbereiche mit einer eigenen Leitungsebene (mittleres Management).


Sind wir nicht alle ein bisschen coaching?

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In meiner Kindheit gab´s ein Spiel das hieß „Schlapp hat den Hut verloren“. Das ging ungefähr so: Alle sitzen im Kreis. Der erste sagt: „Schlapp hat den Hut verloren, Tom hat ihn.“ Und wirft den Hut zu Tom. Tom sagt dann: „Tom hat ihn nicht, …

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Funktionsbereiche eindimensional strukturierter Organisationsformen

Funktionsbereiche werden ggf. weiter untergliedert. Diese weitere Gliederung kann unterschiedlichen Kriterien folgen, wie z.B.

  • funktionale Aspekte
    (z.B. Untergliederung der Buchhaltung in Lohnbuchhaltung und Bilanzbuchhaltung)
  • Produktaspekte
    (z.B. Untergliederung der Produktion in Bearbeitung und Montage)
  • Kundenaspekte
    (z.B. Untergliederung des Vertriebs nach Nord und Süd)

Die funktionale Organisation ist eine eindimensional strukturierte Organisationsform, bei der Mitarbeiter nur von einer Instanz Weisungen erhalten.

Die funktionale Organisation fördert Arbeitsteilung und Spezialisierung. Sie stößt dort an ihre Grenzen, wo innovative Aufgaben über verschiedene Arbeitsfelder hinweg realisiert werden sollen. In solchen Fällen sollte sie ergänzt oder ersetzt werden durch Produkt- und Projektmanagement. Die funktionale Organisation ist damit geeignet für Unternehmen mit einheitlichen Produktionsprogrammen, die sich nicht ständig qualitativ verändern müssen.

Vorteile der funktionalen Organisation

  • häufig bessere Ressourcenausnutzung als bei Spartenorganisation oder Regionalorganisation,
  • erhöhtes Reaktionsvermögen der einzelnen Funktionsbereiche auf Veränderungen, 
  • klare Kompetenzbereiche - ohne Überschneidung der Funktionen und Verantwortungsbereiche.

Aufgaben mit standardisierten Prozessen passen sich gut in die funktionale Organisation ein, da die Funktionsbereiche durch ihre Abtrennung selbst zur Standardisierung beitragen.

Nachteile der funktionalen Organisation

  • geringe Anpassungsfähigkeit an innovative Veränderungen, geringes
    Innovationspotential,
  • lange Informations- und Weisungswege.

Sinnvoll ist es hier, Stäbe zu bilden, die die Teilbereiche entlasten und koordinieren.

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