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Gemeinkosten-Wertanalyse (GWA)

Mit der Gemeinkosten-Wertanalyse wird das Ziel verfolgt, das Verhältnis von Kosten und Nutzen von Verwaltungsleistungen zu verbessern.
Die technisch geprägte Wertanalyse ist seit über 30 Jahren bei der Optimierung von Produkten im Einsatz. Statt ein Produkt nur in seine Bestandteile zu zerlegen (z.B. Stückliste, Rezeptur), wird es in technische bzw. kundennutzenorientierte Funktionen gegliedert. Analog zur der Funktionsgliederung technischer Produkte geht nun die Gemeinkosten Wertanalyse den Weg, die funktionsorientierte Betrachtungsweise auf die Gemeinkostenbereiche eines Unternehmens (und dort insbesondere die Verwaltung) zu übertragen.

Dort wird nun nach Einsparungs- und/oder nach Effizienzpotentialen gesucht. Im Vordergrund steht dabei das Herausfinden von Doppelarbeiten, zeitintensiven Abläufen, entbehrliche Tätigkeiten u.ä. Zu hohe Kosten werden aufgedeckt und beseitigt. Der Fokus “Personalkosten” brachte der GWA schnell das Negativ-Image “Job-Killer”, weil die nachhaltigsten Einsparungen meist durch Abbau von Personal erfolgten.

Das Ziel von GWA-Projekten

Das Ziel von GWA-Projekten ist nach wie vor ein kurzfristiger Abbau von Verwaltungskosten in Grössenordnungen von 30 % und mehr. Wegen der meist kurzfristigen Ausrichtung auf schnellen Kostenabbau anstelle einer langfristigen, strategischen Neuorientierung sind GWA-Projekte nicht selten nur “Symptom-Therapie”. Häufig stellen sich alte Missstände nach einer gewissen Zeit wieder ein, weil sich herausstellt, dass es so wie geplant doch nicht geht. Trotz dieser Defizite hat die GWA in der Praxis aber nach wie vor eine große Bedeutung.

Die Vorgehensweise lässt sich zunächst grob in folgende 3 Schritte zusammenfassen:

  1. Vorbereitung
  2. Analyse
  3. Umsetzung
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