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Gewinn

Der Gewinn (bzw. der Verlust) ist formal der positive Differenzbetrag zwischen positiven und negativen Erfolgsbestandteilen, wobei der Gewinn als Bestandsgrößenvergleich des Betriebsvermögens (i.a. zwischen Anfang und Ende einer Periode) oder als "Stromgrößen" mit der Gleichung

Gewinn = Ertrag - Aufwand

ermittelt werden kann. Bei der Messung der Bestandsgrößen kommt es wesentlich auf die Bewertung der zugrundeliegenden Bilanzpositionen an. Bei den Stromgrößen kommt es wesentlich darauf an, ob durch Saldierung von Einzahlungen / Einnahmen, Auszahlungen / Ausgaben, Aufwand / Ertrag oder Kosten / Leistung ermittelt wird.

Während der handelsrechtliche Gewinnbegriff vor Ausschüttung als Jahresüberschuss bezeichnet wird, errechnet sich der Gewinn nach Steuerrecht § 4 EStG als "Unterschiedsbetrag zwischen dem Betriebsvermögen am Schluss eines Wirtschaftsjahres und dem Betriebsvermögen am Schluss des vorangegangenen Wirtschaftsjahres, vermehrt um den Wert der Entnahmen und vermindert um den Wert der Einlagen". Weiterhin kennt das Einkommensteuergesetz in § 4 eine Gewinndefinition, die sich an den Zahlungsströmen orientiert. Für freiberufliche Selbstständige gilt als Gewinn der Überschuss aus Betriebseinnahmen über Betriebsausgaben.

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