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Inventar

Bestandteil des Inventars (Verzeichnis) sind die während der Inventur ermittelten Vermögenswerte und Schulden, die nach Art, Menge und Wert zusammengestellt werden. Man unterscheidet Vermögenswerte, Schulden und Reinvermögen. Die Verzeichnisse der Einzelaufzeichnungen sind dem Inventar als Anlagen beizufügen. Die Vermögenswerte umfassen die folgenden Bilanz-Hauptpositionen:

Beispiele zum Inventar

Eine in einem Maschinenbaubetrieb für einen Kunden hergestellte Werkzeugmaschine wird der Position “Fertige Erzeugnisse” (Umlaufvermögen) zugeordnet. Wird sie jedoch im eigenen Unternehmen anschließend eingesetzt, wird sie nach Fertigstellung dem Umlaufvermögen entnommen und der Position “Maschinen” zugeordnet (Anlagevermögen).

Die Vermögenswerte werden nach steigender Liquidierbarkeit im Inventar erfasst: Zuerst erscheinen jene, die am längsten im Unternehmen verbleiben (Grundstücke und Bauten). Kassenbestand und Schulden, die sich täglich verändern, stehen am Ende des Inventars.

Die Schulden werden nach Fälligkeit oder Fristigkeit (Restlaufzeiten unter/über einem Jahr) gegliedert; Kapitalgesellschaften müssen noch zusätzlich nach der Art der Verbindlichkeiten bzw. nach Kapitalgebern ordnen (§ 266 HGB).

Ermittlung des Reinvermögens

Die Ermittlung des Reinvermögens erfolgt einfach durch die Gleichung:

Reinvermögen = Summe der Vermögenswerte - Summe der Schulden

Das Inventar muss übrigens mit allen Anlagen zehn Jahre lang aufbewahrt werden.

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Advance 02/18
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