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Kurzfristige Erfolgsrechnung

Die kurzfristige Erfolgsrechnung ist eines der wichtigsten Controlling-Instrumente, da sie in regelmäßigen Abständen (Monat, Quartal, Jahr) das vorläufige Betriebsergebnis ermittelt und das Management in die Lage versetzt, schnell und flexibel reagieren zu können. Sie kann als Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung (Deckungsbeitragsrechnung) oder im Zusammenhang mit Break-Even-Analysen durchgeführt werden.

Wie in der Kosten-Leistungs-Rechnung generell, unterscheidet man auch hier zwischen:

  • Gesamtkostenverfahren (produktionsmengen-orientiert) und
  • Umsatzkostenverfahren (verkaufsmengen-orientiert)

Die meisten Daten sind leicht zu ermitteln, da sie der Finanzbuchhaltung entstammen. Um die unterjährige Ermittlung der Herstellungskosten für unfertige und fertige Produkte bzw. Leistungen erhalten zu können, ist allerdings eine Kostenstellen-/Kostenträger-Rechnung vorauszusetzen.

Nachteile des Gesamtkostenverfahrens liegen im erhöhten Datenerfassungs-Aufwand:

  • Permanente Datenerfassung der Bestandsveränderungen durch EDV-gestützte Materialwirtschaft oder aber
  • Erfassung der Bestandsveränderungen durch (monatliche) Inventur,
  • Das Gesamtkostenverfahren ist ‘zeitraumorientiert’, eine direkte Produkt-/Produktgruppen-Erfolgsrichtung ist nicht möglich.

Das Umsatzkostenverfahren ist eher “verkaufsorientiert”, da nur die Kosten der Produkte miteinbezogen werden, die auch tatsächlich verkauft worden sind.

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Advance 02/18
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