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Prozessarten

Der Prozess-Begriff wird in der Betriebswirtschaft (der juristische Prozess-Begriff bleibt hier unberücksichtigt) in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet:

In der Kostenrechnung wird jeder betriebliche Ablauf, der bewertet und in die Kalkulation einbezogen werden soll als Prozess beschrieben Das Verfahren der Kostenrechnung, das sich ausschließlich auf den Prozessbegriff gründet, ist die Prozesskostenrechnung. Diese definiert den Prozess als eine Kette von Aktivitäten, die auf die Erbringung eines Leistungsoutputs gerichtet ist, und versucht, Einzelprozesse zu Hauptprozessen zu verdichten und mit sog. Prozesskosten zu bewerten. Auf diese Weise können - zumindest teilweise - die Probleme der der traditionellen Kostenrechnung mit Einzel- und Gemeinkosten vermindert werden (z.B. Proportionalisierung der fixen Gemeinkosten in der Zuschlagskalkulation).

In der Technik und insbesondere im Qualitätsmanagement (ISO 9000) versteht man unter einem Prozess ein Aktivitäten-System, das Produktionsfaktoren (personelle, technische und finanzielle Ressourcen) mit Hilfe von Produktionsmitteln in Produkte umwandelt. Natürlich werden auch hier Kostenbewertungen durchgeführt, aber im Vordergrund steht Qualität und Durchführbarkeit der Prozesse.

Im Rahmen der Unternehmens-Organisation werden innerbetriebliche Arbeitsabläufe als Prozess betrachtet. Die Planung von Prozessen im Organisations-Kontext geschieht mit Methoden der Aufbau- und Ablauforganisation wie Aufgabenzuordnung, Struktur- und Funktionendiagramme, Netzpläne oder auch Verfahren des Operations-Researchs.

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Advance 02/18
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