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Stärken-Schwächen-Analyse

Dieses Controlling-Instrument hat die Aufgabe, die eigene Unternehmenssituation realistisch und umfassend, d.h. von innen (eigene Mitarbeiter) und außen (z.B. Kunden, Lieferanten), zu bewerten, um Ansätze für Verbesserungsmaßnahmen zu finden. Sie kann sowohl das gesamte Unternehmen als auch nur einzelne Bereiche, Geschäftsfelder oder Produkte als Analyseobjekt beinhalten. Die Stärken- und Schwächen-Analyse ist oft Bestandteil strategischer Entscheidungsprozesse und sollte mindestens einmal jährlich durchgeführt werden.

Wesentliche Voraussetzungen für eine Stärken-Schwächen-Analyse sind ausreichende Informationen zur Beschreibung der jeweiligen Objektsituation. Interne und externe Einflussfaktoren sind systematisch zu erfassen und zu analysieren, bevor sie als Bewertungskriterium benutzt werden.

Die Vorgehensweise (Vergleiche hierzu: Scoring-Modell) stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:

  1. Auswahl und Beschreibung der wesentlichen Beurteilungs-Kriterien mit:
    • Zusammenstellung der unternehmenseigenen Bedürfnisse
    • Zusammenstellung der Bedürfnisse externer Aktionspartner (Kunden, Lieferanten, Kapitalgeber)
  2. Analyse und Bewertung der Kriterienerfüllung
    • Erstellung von drei- oder mehrstufigen Bewertungsschemata zur Kriterienmessung
    • Transformation in ein normiertes Punktwerte-Schema (Scores, Nutzwerte) im Falle mehrdimensionaler, unterschiedlicher Kriterienausprägungen oder beim Vorliegen qualitativer und quantitativer Kriterien
  3. Auswertung der Ergebnisse durch ein Stärken-Schwächen-Profil und Maßnahmen-Festlegung

Das Unternehmen sollte vor allem dort aktiv werden, wo seine Stärken ausgebaut werden können und Schwächen mit vertretbarem Aufwand abbaubar sind.

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Advance 02/18
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