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Vollkosten-Rechnung

Bei der Vollkosten-Rechnung werden alle anfallenden Kosten einer Periode (Jahr, Quartal, Monat) auf Kostenträger verteilt. Man versucht dabei - im Gegensatz zur Teilkosten-Rechnung - auch die fixen Gemeinkosten, die sich eigentlich nicht direkt einer verursachenden Kostenstelle oder einem Kostenträger zuordnen lassen, durch analoge Verteilungsschlüssel zuzuordnen (siehe BAB). Die Probleme die eine vollständige Fixkosten-Verrechnung haben kann, sind folgende:

Gemeinkosten können nur indirekt über prozentuale Zuschlagssätze den Kostenträgern zugerechnet werden.

Wenn die Auslastung sich ändert und weiterhin die "alten" prozentualen Zuschlagsätze beibehalten werden, gibt es Abweichungen vom tatsächlichen Ist-Fixkostenanteil, was bei Nicht-Beachtung zu erheblichen Kalkulationsfehlern führen kann.

Mit der Vollkosten-Rechnung erhält man keine Information, welche Produkte bevorzugt produziert oder verkauft werden sollen.

Die Vollkosten-Rechnung ist für Entscheidungsprobleme wie die Frage "Eigenfertigung oder Fremdbezug?" oder "Outsourcing ja oder nein?" nicht geeignet.
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Advance 02/18
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