Auf der Suche nach dem „richtigen“ Coach...

Auf der Suche nach dem „richtigen“ Coach...

15.05.2018
Die Arbeitswelt ändert sich rasant und mit ihr auch die An- und Herausforderungen an die Mitarbeiter und Führungskräfte der Unternehmen. Was liegt da näher, als sich hierbei professionell begleiten zu lassen?!
Gastbeitrag
Kerstin Bollinger

Leider stellt sich mir die Realität noch immer anders da. Coaching wird erst dann genehmigt, wenn „das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“. Fragen wie „bei Dir läuft es wohl gerade nicht so gut“, sind noch normale Reaktionen unter Kollegen.

Sie haben sich für eine professionelle Begleitung entschieden – und jetzt?

Der erste Schritt: Sie googeln nach Coaches in Ihrer Nähe und: es gibt sie zuhauf.

Die 2. Erkenntnis lässt dann nicht lange auch sich warten: „Herrje, wie soll ich da ‚den Richtigen‘ finden?!“ Auch auf diese Frage gibt es im World Wide Web unzählige Kriterien und Checklisten, die Sie bei der Suche und Auswahl unterstützen sollen.

Meine Erfahrung ist, dass Sie am Ende keinen Schritt weiter sein werden.

Doch wie finden Sie den „richtigen“ Coach, der Sie professionell begleitet?

Ich bin dazu mit ehemaligen und aktuellen Coachees ins Gespräch gegangen und möchte Ihnen die drei meistgenannten Auswahlkriterien/Empfehlungen weitergeben:

1. Kriterium: Sympathie und Vertrauen

Zuallererst muss „die Chemie“ stimmen, was bedeutet, dass Sympathie zum Einstieg ein wesentlicher Faktor ist. Schließlich möchten Sie durch das Coaching persönlich weiterkommen, da braucht’s einen Sparringspartner, der Sie in aller Wertschätzung, begleitet, führt und natürlich auch konfrontiert. Und wenn Sie den Schritt aus der Komfortzone wagen, dann mit einem Partner, dem Sie sich „zumuten“ können und wollen.

2. Kriterium: Neutralität

Der Haus- und Hof-Coach, der mit dem Chef Golf spielt, oder die beste Freundin der Personalchefin, mag bestimmt gut sein, jedoch ist es völlig legitim, dass Sie Ihren „eigenen“ Coach möchten.

Neutralität ist eine wichtige Haltung von Coaches. Sie beinhaltet eine gelassene Neugier gegenüber allen Sichtweisen, Erklärungen und Werten – und seien sie dem Coach noch so fremd.

3. Kriterium: Kompetenz

Hier scheiden sich die Geister... Ist es gut, wenn der Coach Ihr Arbeitsumfeld kennt oder in einer ähnlichen Funktion einmal tätig war? Das kann bestimmt hilfreich sein, jedoch geht es ja um SIE und ihre Persönlichkeit und um die zu erfassen, braucht der Coach eine schnelle Auffassungsgabe und Empathie. Gepaart mit den passenden Methoden bringt der Coach alle nötigen Kompetenzen für eine professionelle Begleitung mit!

Und nun?

In den persönlichkeitsorientierten Intensivworkshops aus dem offenen Seminarbereich haben Sie die Möglichkeit, Coaches live zu erleben und kennenzulernen.

Dann wissen Sie, ob die Chemie stimmt und auf wen Sie sich einlassen!