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Die Kolumne

Fit für die neue Arbeitswelt – die betriebliche Weiterbildung der Zukunft

Begriffe wie New Work, Neue Arbeitswelten und Arbeiten 4.0 definieren die Zukunft der Arbeit. Ein Phänomen der Zukunft ist die Digitalisierung allerdings nicht. Zunehmend werden Arbeitsprozesse schneller, die Zusammenarbeit dynamischer.

Stefanie Krügl
Stefanie Krügl

Damit Führungskräfte und ihre Mitarbeiter hier Schritt halten und die richtigen Entscheidungen treffen können, müssen sie mit entsprechendem Know-how ausgestattet sein sowie schnell auf passende Informationen zugreifen können. Sie müssen lernen, in unterschiedlichen Kontexten führen und agieren zu können. Das heißt, mal sehr managementorientiert und eng, mal agil und coachend.

Möglich wird diese Veränderung unter anderem mit der Implementierung eines stabilen Wertegerüsts, welches auf Verantwortung, Vertrauen, Offenheit, Transparenz und Wertschätzung setzt. Doch leicht ist der Schritt von einer klassischen Unternehmenskultur zu einem agilen Umfeld nicht. Für diese Herausforderung muss betriebliche Weiterbildung etablierte Ansätze hinterfragen und durch neue Themen und Formate ergänzen. Dabei werden Qualifizierungsprogramme nicht ausschließlich von klassischen Führungskräftetrainern, sondern auch von Künstlern, Wissenschaftlern und Facilitators durchgeführt und begleitet. Die Inhalte reichen von traditionellem Führungshandwerk über fundiertes Methodenwissen bis hin zur Stärkung von Mut und Selbstvertrauen. Querdenker aus unterschiedlichen Bereichen unterstützen dabei mit innovativen Ansätzen, um die eigene Kreativität zu entfalten und neue Lösungsansätze zu entwickeln.

Fit für die neue Arbeitswelt – die betriebliche Weiterbildung der Zukunft


Erlebnisräume, die alle Sinne ansprechen

Begleitet werden die Lernprozesse durch Methoden aus der Innovationsentwicklung. Während die Trainings stark darauf ausgerichtet sind, angeleitete Selbsterkenntnisprozesse zu fördern, werden ergänzendes Fachwissen und Transferaufgaben digital zur Verfügung gestellt und mit Hilfe von eduScrum strukturiert bearbeitet: Teilnehmer können in Kurzformaten verschiedene Themen ausprobieren und bei Bedarf in vertiefenden Trainings erweiterte Kompetenz erwerben. Die Trainings setzen dabei anstatt auf Frontalunterricht auf proaktive und auf Peer-Prozesse ausgelegte Formate, die das interaktive Level, auf dem sich die Teilnehmer befinden, immens steigern. Fachwissen, Tools und prozessunterstützendes Material wie beispielsweise Checklisten sind jederzeit online vom Arbeitsplatz abrufbar.

Der Erfolg einer so gestalteten betrieblichen Weiterbildung hängt nicht nur von der Teilnahmebereitschaft der Mitarbeiter und Führungskräfte ab. Sie ist extrem kulturabhängig und sollte deshalb für jedes Unternehmen und jeden Kulturkreis angepasst und definiert werden.


Stefanie Krügl ist Geschäftsführerin der Akademie für Führungskräfte. Sie arbeitet als Interim Managerin und Beraterin mit den Schwerpunkten agile Organisationsentwicklung, Innovation und People Analytics. Als Initiatorin des Booksprints “Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken” vereinte sie 25 Experten rund um HR Innovation.

Daria Knauer ist angehende Juristin mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht. Begleitend zu ihrem Studium hat sie umfangreiche Erfahrungen im Bereich der politischen Kommunikation sammeln können. Bei verschiedenen Unternehmen und Vereinen war sie für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und koordinierte den redaktionellen Bereich.

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