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Interview

Führungskräfteentwicklung mit Virtual Reality

Führungskräfteentwicklung mit Virtual Reality

Neben künstlicher Intelligenz, Blockchain und Internet of Things gehört Virtual Reality zu den wichtigsten Aspekten von Digital Leadership, damit Führungskräfte die Herausforderungen der digitalen, interaktiven Zusammenarbeit effektiv meistern können. In Kooperation mit HRForecast hat die Akademie eine Stakeholderanalyse mit Virtual Reality entwickelt, die nun in der Führungskräfteentwicklung eingesetzt wird. Wie sich Führungskräfte auf eine digitale Führungskultur vorbereiten können, verrät Christian Vetter, der Co-Founder von HRForecast.

Carsten Brede
Christian Vetter
beschäftigt sich mit datengetriebenen Entscheidungsfindungsprozessen, disruptiven HR Technologien und dem Personalmanagement der nächsten Generation. Im Jahr 2014 war er Co-Founder des Unternehmens HRForecast. Dieses verfolgt die Vision, die Zukunft des Personalmanagements zu gestalten und die Art und Weise, wie Menschen arbeiten, innovativer zu machen.

Christian, welche wesentlichen Erkenntnisse hast Du aus dem Entwicklungsprozess gewinnen können?

Die Führungskräfteentwicklung der Zukunft setzt neue Technologien voraus. Diese Technologien eröffnen den Weg zu neuer Kommunikation, die beispielsweise durch Anwendungsfelder von Virtual Reality maßgeblich beeinflusst werden. Im Rahmen dieser Entwicklung müssen wir Führungskräfte auf eine digitale Führungskultur vorbereiten und ihnen Zugang zu neuen Technologien ermöglichen.

Speziell in der Führungskräfteentwicklung lässt sich Virtual Reality im Rahmen einer Stakeholderanalyse wirkungsvoll einsetzen. Stakeholderanalyse bedeutet, Menschen mit unterschiedlichen Einflüssen, Vorstellungen und Qualifikationen in einem Modell zu erfassen. Virtual Reality bietet dabei einen virtuellen Lernraum, in dem Teilnehmer verschiedene Rollen einnehmen und Ergebnisse digital abspeichern können. Indem Verhaltensmuster und Rollen erlebbar werden, lassen sich Informationen plastisch darstellen und Situationen lebhaft, spielerisch und nachhaltig erproben.

Wie sieht ein virtueller Lernraum aus?

Jeder Teilnehmer kann einen Avatar erstellen und seine Position innerhalb des virtuellen Lernraums festlegen. Die mehrdimensionale Struktur ermöglicht es, Personen und Beziehungen miteinander zu verknüpfen. Während die Teilnehmer den Lernraum als Zuschauer betreten können, werden in jeder Simulation zusätzlich ein Moderator und ein Coach benötigt. Der Moderator erstellt dabei eine Analyse und der Coach erklärt den Prozess und steht den Teilnehmern unterstützend zur Seite. Da die Teilnehmer keine externe Hardware erwerben müssen, kann grundsätzlich jede Gruppe eine solche Simulation durchführen.

Würdest Du den Einsatz von Virtual Reality in Führungskräfteentwicklung empfehlen?

Mit dem zunehmenden Einsatz von modernen Technologien steigt das Bewusstsein der Führungskräfte, sich mit dem digitalen Geschehen zu befassen und mit verschiedenen Anwendungen zu arbeiten. Aber auch außerhalb der Führungskräfteentwicklung erlebt der Einsatz von Virtual Reality einen rasanten Anstieg. So lassen sich mithilfe von Escape Games im Sicherheitsumfeld oder bei Laborexperimenten risikobehaftete Fälle problemlos testen.

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