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Der Weg zur vernetzten Organisation mit Hilfe von Working Out Loud

Working Out Loud ist derzeit in aller Munde – große Organisationen führen diesen Ansatz, der auf Offenheit, Kommunikation und Kollaboration in der digitalen Welt fokussiert, meist als Graswurzel-Initiative ein. Das ist schon der erste Unterschied zu sonstigen groß angelegten Change-Maßnahmen – Working Out Loud wird oftmals von Einzelpersonen als für ihr Unternehmen relevant erachtet und mit Hilfe eines Netzwerkes gestartet. Manchmal sogar gegen Widerstände von oben. Die vernetzte Organisation wird dadurch Realität – schon im ersten Schritt bei der Einführung von Working Out Loud.

Julia Weber
Julia Weber

Was ist Working Out Loud?

Working Out Loud ist zunächst einmal eine Haltung, eine Art zu Arbeiten. Sie basiert auf den Grundprinzipien großzügig teilen (Generosity), Beziehungen pflegen (Relationships), die eigene Arbeit sichtbar machen (Visible Work), sich zielgerichtet weiterentwickeln (Purposeful Discovery) und miteinander wachsen (Growth Mindset). Unter Working Out Loud versteht man auch das sog. Peer-Support Programm, mit dem man diese Haltung/Art zu Arbeiten (wieder er-)lernen kann: der Working Out Loud Circle. In einem WOL Circle treffen sich 4-5 Personen eine Stunde pro Woche über 12 Wochen hinweg und erarbeiten sich gemeinsam mit Hilfe der fünf WOL-Grundprinzipien ein selbstgestecktes Ziel, welches die Teilnehmer mit Hilfe von Working Out Loud erreichen möchten. Die Teilnehmer erfahren so, was es bedeutet, sich und seine Arbeit sichtbar zu machen, um anderen möglicherweise zu helfen. Sie arbeiten vom ersten Treffen ab daran, offener und vernetzter zu arbeiten und sich so ein eigenes Netzwerk aufzubauen, das ihnen hilft, effektiver und zielgerichteter zu arbeiten und Zugang zu mehr Möglichkeiten zu haben.

Rollen verändern sich – Team beats Silo!

Wer Working Out Loud als Haltung annimmt, versteht, dass im Team bessere Ergebnisse entstehen, als alleine am Schreibtisch. Er versteht auch, dass in Zeiten der digitalen Transformation Netzwerk über starre Hierarchie geht und dass Mitarbeiter befähigt sein müssen, selbst Entscheidungen zu treffen und selbstverantwortlich zu arbeiten. Das hat natürlich Implikationen für heutige Führungskräfte: ihre Rolle verändert sich und damit die Anforderungen, die an sie gestellt werden. Auch hier kann Working Out Loud ein Ansatz sein, der hilft zu verstehen, was es bedeutet, ein „Leader“ zu sein und dass es in einer vernetzten Organisation weniger „Manager“ braucht.

Veränderung ist möglich und macht sogar Spaß – wenn man sich gemeinsam als Team versteht und auf den Weg macht – unabhängig von Rolle und Hierarchiestufe. Working Out Loud kann hier ein Befähiger sein – für alle Mitarbeiter!

Sie möchten mehr zum Weg von ZF Friedrichshafen zur vernetzten Organisation mithilfe von Working Out Loud erfahren? Dann besuchen Sie das 4. Akademie-Forum am 28. März 2019 in Frankfurt a.M.!

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