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Telefonische Kommunikation: Was macht sie so anders?

Auch in Ihrem Alltag wird das Telefon eine Rolle spielen, für vielerlei Kontakte: Als Führungskraft zu Mitarbeitenden, als Fachkraft zu internen wie externen Partnern, als Assistenz zwischen Gesprächspartnern vermittelnd. „Telefonieren“ ist auch eine Art virtuellen Kommunizierens: Persönliche Gespräche „face-to-face“ bedeuten, mit allen Sinnen aufzunehmen und „auszuteilen“ – multisensual heißt VAKOG: visuell(Auge), auditiv (Ohr), kinästhetisch (u.a. Raumgefühl) – und auch olfaktorisch-gustatorisch (riechend, schmeckend).

Hanspeter Reiter
Hanspeter Reiter
M.A. phil.

Per Telefon allerdings gibt´s nur den einen Sinn: Hören (und Sprechen), in aller Regel allerdings (Ausnahmen: Skypen, Videokonferenz u.ä.). Was ganz klar bedeutet, dass Sie konzentrierter zuhören und klarer kommunizieren, was Sie vermitteln möchten. Gehören Sie eher zu denen, die mit allen Sinnen aufnehmen und abstrahlen, dann ist das Telefonieren weniger angenehm. Wenn Sie stark auditiv orientiert sind, fällt es Ihnen leicht(er). So oder so, machen Sie das Beste daraus! Lassen Sie Ihre Stimme wirken – und schon gilt: „Sympathie VLIEGT Ihnen zu!“

Das Beispiel eines Medien-Unternehmens

Als Berater und Trainer u.a. zu Telefon-Marketing darf ich KollegInnen in Unternehmen schon mal „on-the-job“ begleiten – und beobachte, was Menschen tun, um den Sinnes-Mangel am Telefon auszugleichen. Hier einige Beispiele:

  • Spiegel: Wer sich selbst sieht, hat ein Gegenüber, kann sich sozusagen ein Bild machen. Plus: Ich kann darauf achten, wie meine Mimik ist – fröhlich/freundlich?
  • Bild(er): funktioniert ähnlich, siehe PartnerIn, siehe Kinder – oder auch ein „Vorbild“, dessen Fan Sie sind … So kommt Visuelles zum Auditiven!
  • Unterlagen: Jetzt kommt auch die Haptik ins Spiel, nach etwas greifen zu können, also: Kinästhetik. Statt also nur noch digital zu arbeiten, ruhig was Ausgedrucktes zur Hand (!) haben – zum PDF auf dem Bildschirm eher mal die Broschüre auf dem Schreibtisch. Sie werden merken, das wirkt …

Das sind einige ausgewählte Beispiele aus der Praxis. Und Sie?

Telefonisch kommunizieren: Was machen Sie künftig anders?

Lassen Sie sich anregen, Ihren Telefon-Arbeitsplatz für Sie passend zu gestalten. Beobachten Sie, ob Sie stärker V-, A- oder K-orientiert sind – und ergänzen Sie Ihr Umfeld entsprechend. Denn auf diese Weise werden Sie künftig anders telefonieren – und effektiver kommunizieren!

Ich mach´ mehr aus meiner Stimme!“

Achten Sie künftig stärker darauf, fragen Sie vertraute Personen, wie Ihre Stimme auf sie wirkt. Denn dies gilt: Wenn auch am Telefon Ihre Stimme besonders wichtig ist, Sie wirken damit auch in Alltags-Situationen face-to-face. Als Führungskraft oder im Bewerbungs-Gespräch, bei Präsentationen intern oder extern: Es lohnt sich, wenn alles stimmt …

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