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Was genau ist Digitale Kompetenz

Kennen Sie das: Sie wollen etwas von Ihrer internen IT oder einem externen Dienstleister und haben das Gefühl, nicht verstanden zu werden? Oder das Ergebnis ist ein anderes als gewünscht – meistens später als gedacht?

Wie oft Sie in diese Situationen gelangen, hängt maßgeblich von Ihrer Digitalkompetenz ab. Menschen mit mehr Digitalkompetenz fällt es leichter, Anforderungen an Software zu formulieren als Menschen mit geringerer Digitalkompetenz.

Patrick Hypscher
Patrick Hypscher

Da Software in unserem Leben eine wichtige Rolle spielt, hilft es, eine hohe Digitalkompetenz zu haben. Nun kann nicht jeder Informatik studieren. Das ist dafür auch gar nicht nötig.

In unseren Workshops zur Förderung der Digitalkompetenz haben wir herausgearbeitet, was nötig ist, um Anforderungen an Software effektiv kommunizieren zu können:

  • Sprachkompetenz. Die IT ist voll von Anglizismen und Abkürzungen. Im Zuge der Einführung von Software aber auch der Transformation von Geschäftsmodellen erhalten diese Begriffe immer mehr Einzug in die Kommunikation. Gleichzeitig hilft es, die Bedeutung der Begriffe zu kennen, um Anforderungen und Ideen korrekt und präzise zu formulieren.
  • Beurteilungskompetenz. Das Zusammenspiel einzelner Komponenten in Hard- und Software ist nicht leicht zugänglich, da es oftmals im Unsichtbaren stattfindet. Gleichzeitig trägt ein Wissen um die wesentlichen Zusammenhänge dazu bei, früh die passenden Entscheidungen zu treffen und die richtigen Personen zu involvieren.
  • Checkliste für die Anforderungen. Die Anforderungen an eine neue Software oder eine Erweiterung sind oftmals vielschichtig. Viel zu leicht werden wichtige Dimensionen vergessen. Dagegen hilft eine Checkliste, um stets an die relevanten Informationen zu denken.

Sprachkompetenz und Beurteilungskompetenz können aufgebaut werden. Das geschieht bei vielen Menschen durch die private Auseinandersetzung mit digitaler Technik. Ebenso bauen Menschen diese Kompetenzen durch ihre Tätigkeit im Job auf. Dabei geht es jedoch oft „live“ zur Sache. Unwissenheit führt entweder zu Angst vor Fehlern oder zu der langsamen Bearbeitung der Aufgaben – man tastet sich vor. Es fehlt der geschützte Raum, in dem Fragen nach Begriffen und Zusammenhängen unbeschwert geklärt werden können und eine Sicherheit aufgebaut wird.

Dgitale Kompetenz

Dieser geschützte Raum für die Förderung der Digitalkompetenz sollte zu den beruflichen Aufgaben passen. Die Perspektive auf Software und Digitalisierung ist aus der HR-Sicht eine andere als für Projekt- und Produkt- und Accountmanager. Auch wenn sich viele Fragen ähneln, so sind die Schwerpunkte andere – und die Beispiele zur Erklärung von Begriffen und Konzepten sollten passend gewählt werden, um einen leichten Transfer in den Berufsalltag zu ermöglichen.

In jedem Fall ist für den Aufbau der Digitalkompetenz eine erlebnisorientierte Didaktik erfolgskritisch. Um die abstrakten Begriffe und Konzepte verständlich zu machen, hilft es, sich diese selbst zu erarbeiten – mit physischen Übungen und zahlreichen Visualisierungen. Würzt man dies mit einer Portion Spielfreude, entsteht sogar Lust auf Digitalisierung – und das nächste Gespräch mit der IT geht leichter über die Bühne.

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