Selbstmarketing – genau das Richtige für Schüchterne!

15.05.2019
Ich war immer gerne das Schaf im Krippenspiel – ganz hinten auf der Bühne, kein Text – hätte aber gerne auch mal die Maria gespielt! Aber: Was würden denn die anderen denken?
Gastbeitrag
Christine Beckmann

5 Tipps, wie es leicht gelingen kann!

Kennen Sie solche Gedanken schon als Kind? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu den ca. 50% der Schüchternen in diesem Land. Als schüchterne Menschen sind wir häufig, anders als introvertierte Menschen, aktiv, gesprächig und energisch. Wir wünschen uns den Kontakt zu anderen Menschen und mehr sozialen Austausch, doch unsere Schüchternheit hält uns allzu oft in unserem Schneckenhaus zurück.

Getrieben von einer sozialen Angst nehmen wir Schüchternen uns häufig auf quälende Art viel zu wichtig: „Was denken andere Leute über mich? Hoffentlich sage ich nichts Dummes. Das wäre peinlich! Wieso gucken die zu mir? Benehme ich mich blöd?“ Also lieber nichts sagen, tun oder zeigen, von dem was in uns steckt!

So besteht die Gefahr, dass wir häufig übersehen werden, nicht in den Köpfen wichtiger Entscheider verankert sind und uns und unsere Leistung einfach unter Wert verkaufen!

Doch ein authentisches Selbstmarketing ist heute bewiesenermaßen DAS Karriere-Soft Skill !

Durch eine bewusste Fokusänderung kann auch Schüchternen ein erfolgreiches Selbstmarketing gelingen:

1.    Projektion bewusst machen

Oftmals projizieren wir unser Selbstbild in das Gegenüber. Wir übertragen bzw. unterstellen, dass andere genauso kritisch (oder auch wohlwollend) über uns denken, wie wir selbst! Lösen Sie sich davon, und versuchen Sie, ehrliches Feedback einzuholen, um das Fremdbild mit Ihrem Selbstbild abzugleichen.

 

2.    Fokus legen auf die eigene, individuelle Einzigartigkeit

Machen Sie sich Ihre Stärken und Talente sowie Ihre Visionen und Ziele bewusst. Beantworten Sie für sich: Was ist mir wichtig? Was treibt mich an? Was ist mein individuelles Kompetenzprofil? Nur was uns bewusst ist, können wir auch ausstrahlen und kommunizieren!

 

3.    Fokus legen auf den eigenen Mehrwert

Was verändert sich positiv durch Ihre Arbeit im Unternehmen, bei Ihren Kunden oder anderen Mitmenschen? Beantworten Sie für sich: Meine Arbeit trägt dazu bei, dass….

 

4.    Fokus weg von der eigenen Nabelschau hin auf die Wünsche und Probleme der anderen

Reflektieren Sie, wem Sie alles mit Ihrer Tätigkeit dienen. Wen erreichen Sie durch Ihre Arbeit? Und für konkrete Situationen in Präsentationen, Meetings o.ä.: Was kann ich mit meinen Stärken, Talenten und Kontakten für das Gegenüber erreichen? Was kann ich zur Lösung der Probleme anderer beitragen? Wir konzentrieren uns damit bewusst auf die fachliche Ebene, spüren unseren Wert und stellen uns weniger in Frage.

5.    Fokus auf ein Selbstmarketing, dass Ihnen entspricht

Selbstmarketing kann laut oder leise sein. Nutzen Sie Tools und Techniken, die zu Ihrer Persönlichkeit passen. Die Sie und Ihre Leistung sichtbarer machen sowie Ihren Bekanntheitsgrad steigern. Berichten Sie von „Erfolgsstories“, die Sie im richtigen Licht erscheinen lassen. Positionieren Sie sich als „Problemlöser“: Vernetzen Sie Kollegen und Bekannte, die sich gegenseitig unterstützen und fördern können, geben Sie Infos und Tipps weiter, die hilfreich sein könnten für Projekte, Aufgaben usw.

 

Heute liebe ich es, als Trainerin und Coach vor Gruppen zu stehen, Vorträge zu halten und jede Woche fremde Menschen zu unterstützen. Meine Begeisterung für meine Themen, das positive Feedback und die Erfahrung, welchen Mehrwert ich für meine Kunden erschaffe, helfen mir, meine Schüchternheit zu überwinden – und ein aktives Selbstmarketing, wie z.B. diesen Blog, zu verfassen. Das wird auch Ihnen gelingen!

 

Wenn Sie für sich ein individuelles Selbstmarketing entwickeln möchten, unterstützen wir Sie mit unseren Seminaren sehr gerne: