Fremdkapital

Finanzielle Mittel, die dem Unternehmen - im Gegensatz zum Eigenkapital - zeitlich befristet überlassen werden, bezeichnet man als Fremdkapital. Fremdkapital und Eigenkapital ergeben zusammen das Gesamtkapital. Die Fremdkapitalgeber erhalten, soweit es sich um Kredite handelt, im Gegensatz zum Eigenkapital eine erfolgsunabhängige Verzinsung. Das Fremdkapital in der Bilanz setzt sich gem. §266 HGB zusammen aus: Rückstellungen, Verbindlichkeiten und den passiven Rechnungsabgrenzungspostenn. Die Sonderposten mit Rücklageanteil (SOPO) werden in Höhe der darin enthaltenen Steuerverpflichtung (i.a. vereinfachend mit 50%) dem Fremdkapital zugerechnet. Das Fremdkapital beeinflusst über die Höhe der Fremdkapitalzinsen die Gesamtkapitalrentabilität. Siehe hierzu die Erläuterungen zum Leverage Effect.