Innenfinanzierung

Eine Innenfinanzierung liegt dann vor, wenn der Kapitalbedarf des Unternehmens von diesem selbst, d.h. aus dem Leistungs- und Umsatzprozess bzw. durch Rationalisierung heraus erbracht wird. In der Literatur werden folgende Möglichkeiten der Innenfinanzierung unterschieden:

  1. Selbstfinanzierung (Einbehalt von Gewinnen ("Thesaurierung") und Einstellung in die Rücklagen)
  2. Finanzierung aus langfristigen Rückstellungen (z.B. Pensionsrückstellungen)
  3. Finanzierung aus Abschreibungen (Lohmann-Ruchti-Effekt) sowie
  4. Finanzierung durch Vermögensumschichtung (z.B. Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Vermögensteilen)