Innovation

Innovation ist vom lateinischen Verb innovare (= erneuern) abgeleitet. Eine umgesetzte Idee ist noch keine Innovation. Erst wenn ein neues Produkt oder Dienstleistung sich tatsächlich erfolgreich am Markt durchsetzt, ist es eine Innovation. Man kann dabei zwischen inkrementeller und disruptiver / radikaler Innovation unterscheiden. Eine Weiterentwicklung eines Produktes oder Dienstleistung bezeichnet man als inkrementelle Innovation. Das derzeit so beliebte Wort disruptive Innovation leitet sich von dem englischen Wort „disrupt“ (= „zerstören“, „unterbrechen“) ab. Bestehende, traditionelle Geschäftsmodelle, Produkte, Technologien oder Dienstleistungen werden von radikalen Neuerungen abgelöst und teilweise vollständig verdrängt. Man sollte sich bewusstmachen, dass diese Form einen langen Atem benötigt und in der Regel mehrere Jahre Entwicklungszeit in Anspruch nimmt. Radikale bzw. disruptive Innovation geschieht nicht von heute auf morgen oder in einem Workshop!

Dabei ist Innovation nicht ausschließlich ein technischer Vorgang, sondern ein komplexer sozialer Prozess, in dem ökonomische Interessen, gesellschaftliche und betriebliche Kräfteverhältnisse, kulturelle Normen und Wertvorstellungen und weiche Faktoren eine große Rolle spielen. Innovation besteht nicht nur aus neuen Produkten und Verfahren, sondern setzt vor allem auch neue Verhaltensweisen voraus. Siehe auch Innovationsmanagement!

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