Planungsrechnung

Die Planungsrechnung liefert Zielvorgaben für künftige Perioden und ist somit als Prognose-Rechnung zu verstehen. Die erforderlichen Daten zur Planungsrechnung werden aus der Buchführung, der Kosten- und Leistungsrechnung sowie anderen internen/externen Informationsquellen gewonnen. Hierzu gehören Marktstruktur-Daten, die Konjunkturentwicklung oder auch Vergleichsdaten der Mitbewerber.

Zur besseren Durchführbarkeit werden umfangreiche Gesamtpläne vielfach in Teilpläne ("top-down") gegliedert oder aus diesen ("bottom-up") entwickelt: Ausgangspunkt sind meist Absatz- und Umsatzpläne, die schließlich in einen Ergebnisplan (Gewinn, Cash-Flow) münden. Wichtig ist in jedem Fall die gründliche Abstimmung der Teilpläne, um Widersprüche oder Lücken zu vermeiden. Typische Teilpläne sind z.B.:
Produktionsplan mit nachgeordnetem Beschaffungs- und Personalplan sowie Investitions-, Instandhaltungs- und Finanzplan. Kurzfristiger Art ist dagegen ein Liquiditätsplan, der die kurzfristigen Ein- und Auszahlungen in Einklang bringen soll.