Wertpapier

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die ein Vermögensrecht verbrieft, bei dem das Recht an den Besitz der Urkunde gebunden ist. Sie sind in der Bilanz eines Unternehmen als eigenständiges Wirtschaftsgut ausgewiesen (§ 266 HGB). Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt stets nach dem strengen Niederstwertprinzip.

Bei den Wertpapieren unterscheidet man zwei Hauptformen:

  • festverzinsliche Wertpapiere (auch Zins- oder Rentenpapiere) und
  • Beteiligungs- oder Dividendenpapiere.

Festverzinsliche Wertpapiere sind Anleihen, Obligationen, Pfandbriefe, Zero-Bonds, verbriefte Gläubigerrechte, die in Prozent des Nennwertes gehandelt werden. Der Inhaber erhält unabhängig von der Ertragslage des Schuldnerunternehmens einen festen Zins, der meist halbjährlich zu festen Terminen ausgezahlt wird. Die Zinsen werden in der Regel nachträglich fällig.