Change mich am Arsch

Immer mehr Unternehmen müssen sich in Zeiten der Digitalisierung neu erfinden, um nicht vom Markt gefegt zu werden. Ein Change-Projekt jagt das nächste, mit der täglichen Arbeit kommt man kaum hinterher. Doch wieviel Veränderung kann man als Mensch verkraften? Gibt es eine Grenze für unsere Veränderungsfähigkeit? Was passiert, wenn sie überschritten wird? Prof. Dr. Axel Koch von der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning (bei München) hat als Psychologe, Trainer und Personalentwickler besonderen Einblick in die Unternehmenswelt. In dieser Funktion hat er tiefe Einblicke in zahlreiche Unternehmen und die gängige Praxis von Change-Prozessen gewonnen. In seinem Buch „Change mich am Arsch“, das am 23. Februarbei Econ erscheint, zeigt der 50-jährige, welche Risiken die immer schneller werdenden Veränderungszyklen mit sich bringen - für den Einzelnen, aber auch für das Unternehmen. Warum scheitern Mitarbeiter in Unternehmen trotz guten Willens so oft an Veränderungen? Was bedeutet das für die Unternehmen? Welche psychologischen Bedürfnisse und Mechanismen muss man im Auge behalten, wenn man Wandel für sich selbst und andere nachhaltig gestalten will? Koch macht deutlich, wie ständiger Anpassungsdruck und das Credo „flexibel sei der Mensch, biegsam und gut“ in eine krankmachende Veränderungsfalle führen. Selten wurde der Wert ständigen Wandels, lebenslangen Lernens und persönlicher Entwicklung so grundlegend in Frage gestellt wie hier. Sein Buch gibt den Change-Opfern eine Stimme, die still und bisher unbeachtet in den Firmen leiden. Es ist ein Appell, genau hinzusehen, was gerade geschieht. Und es zeigt auf, was jeder dafür tun kann, um eine gesunde Balance zwischen Veränderung und Stabilität zu erreichen, anstatt am Dauer-Change kaputt zu gehen.

Mehr zum Buch und dem Autor finden Sie unter: www.change-mich-am-arsch.de